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Bürgerinitiative gegen die Salamitaktik am Flughafen Wickede
Nachtflug verhindern und ein klarer Ausbausstopp

Die Schutzgemeinschaft Fluglärm kämpft seit 1974 mit Leidenschaft gegen den Ausbau des Flughafens Dortmund und den damit verbundenen Fluglärm in Massen.
„Und immer wieder gehen wir gegen die Salami-Taktik der Ausbaulobby vor“, sagt Ursula Wirtz, die Vorsitzende der Schutzgemeinschaft. Denn geradezu scheibchenweise ist und soll der Dortmunder Flughafen weiter ausgebaut werden.
Rückblick: Anfang der 60-er Jahre hatten flugbegeisterte Dortmunder an der Wickeder Chaussee einen Acker gemietet, um mit Segelflugzeugen ihrem Hobby zu frönen. Daraus wurde schnell mehr: Die Stadt Dortmund wollte einen „Verkehrsflughafen“ und subventionierte diesen trotz dauernder Unwirtschaftlichkeit auf die heutige Größe hoch – hunderte Millionen Mark und Euro an Steuergeld wurden verbaut.
„Obwohl die großen Wohnsiedlungen in der direkten Einflugschneise wie Unna-Massen ständig wuchsen: Es gab keine Warnungen an die Häusle-Bauer. Ganz im Gegenteil: Verschleiern, dementieren, täuschen“, erinnert sich Frau Wirtz und ihre aktiven Mitstreiter an die Taktik der Ausbaubefürworter.
Die Bezeichnung „Salamitaktik“ nahm so ihren Anfang und zieht sich bis jetzt durch, obwohl die eigentliche Zielsetzung von Anfang an feststand: Ein Verkehrsflughafen mit internationaler Geltung sollte der Stadt Prestige bringen. Koste es, was es wolle.
Die Belastung für die Anwohner wird nun immer größer, nicht nur finanziell über die Quersubventionierung durch die Stadtwerke. „Im Stadtteil Massen messen wir regelmäßig Lärmstärken, die über das Erträglichr weit hinausgehen“, so die Expertin Wirtz. Die Folge: Eine massive Entwertung der Grundstücke, Wohn- und Lebensqualität leiden und Eltern müssen um die Gesundheit ihrer Kinder fürchten.
Ein Mitgliedschaft bietet daher viele Vorzüge: “Wir vertreten die Interessen unsere Mitglieder bei Behörden, starten Kampagnen und wir arbeiten für bessere Wohn- und Lebensqualität – ohne gesundheitsschädlichen Fluglärm.“ Nur gemeinsam sind die Fluglärmgegner stark, und das geht schon ab 20 Euro Jahresbeitrag.
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Das sind die
Gesichter von
morgen, die die
Schulden des
Dortmunder Flughafens
bezahlen
müssen. Der Airport erwirtschaftet jedes Jahr ein riesieges Millionen-Defizit.
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Blick aus der Vogelperspektive auf den Stadtteil: Eine massive Entwertung der Grundstücke ist eine Folge der Flugzeitenverlängerung.
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