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Gesundheit
Was in der Neuen Apotheke vorrätig ist, bringt der Bote binnen 2 Stunden
3500 Medikamente sofort zum mitnehmen
Die Neue Apotheke wird in Unnas Osten ihrem Namen gerecht – obwohl es sie schon seit 1986 an der Kleistraße Nummer 2 gibt. Denn von den beiden Massener Apotheken ist sie die jüngere und damit neuere.

Im Jahr 1990 hat Brigitte Plümer die Apotheke von ihrem Chef übernommen, für den sie nach ihrem Pharmaziestudium schon als Angestellte arbeitete. „Da war ich noch ziemlich jung und es war schon eine ganz schöne Umstellung“, erinnert sich Plümer. „Im Studium wird man darauf ja auch nicht vorbereitet, wie man eine Apotheke leitet.“ Bis heute ist Plümer mit ihrem Konzept erfolgreich, vier Mitarbeiterinnen unterstützen sie hinter dem Tresen.

Wenn die Massener nicht gerade ihre Rezepte nach den Arztbesuchen einlösen, gehen am häufigsten Homäopatische Arzeimittel über die Theke. „Naturheilkunde ist hier sehr gefragt“, sagt Plümer. Gleich drei Arztpraxen befinden sich im Haus über der Apotheke. Ein Zahnarzt, ein Gynäkologe und ein Allgemeinmediziner – kurze Wege also für die Patienten. „Wir haben uns natürlich auf die Ärzte eingestellt, und genau die Medikamente auf Lager, die von ihnen häufig verschrieben werden“, sagt Plümer.

Wie viele verschiedene Arzneimittel in den Schränken aufbewahrt werden, da genügt für Plümer ein Blick in den Computer. „Das sind so um die 3500 Stück. Sollte eines aber dennoch nicht da sein, können wir es bei den Großhändlern in Unna-Ost oder Schwerte-Ergste bestellen. Dann ist es relativ schnell, meistens binnen zwei Stunden da“, sagt Plümer. Ihr Team bringe dann die Medizin zu den Massener Kunden. Geht ein Medikament über den Ladentresen, registriert dies der Computer und Trägt das Präparat im Lager aus und merkt es zur Neubestellung vor. Viermal am Tag bringt der Großhandel die Neubestellungen nach Massen.

Neben den Medikamenten bekommen die Kunden natürlich auch eine umfassende Beratung zu den Produkten. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn Erkältungen Hochkonjunktur haben. „Es kommt da immer auf die Symptome an. Bei Husten sollte man ein Hustenmittel nehmen.“ Bei Schnupfen sei Nasenspray angesagt. „Abschwellende Nasentropfen sorgen dafür, dass man wieder Luft kriegt. Die können aber die Nasenschleimhaut angreifen, wenn man sie länger als fünf bis sieben Tagen nimmt“, erklärt Plümer. Zusätzlich helfen Vitamine, die eigene Abwehr zu stärken. Aber auch altbewährte Hausmittel können wirken: „Bei mir hilft immer eine heiße Zitrone, eine Wärmflasche und dann geht‘s ab ins Bett.“
Brigitte Plümer hält über 3500 Medikamente sofort zum Mitnehmen bereit.
Seit 1986 hat die Neue Apotheke an der Kleistraße 2 ihre Pforten geöffnet. Parkplätze gibt es direkt hinter dem Gebäude.